Anpassung an die Folgen des Klimawandels
Klimaschutz und Klimaanpassung sind zwei Seiten derselben
Medaille. Die Maßnahmen sollten gemeinsam geplant und umgesetzt werden,
um den Herausforderungen des Klimawandels erfolgreich zu begegnen.
Den Klimawandel verlangsamen
Klimaschutz verfolgt das Ziel, den Ausstoß von klimarelevanten
Treibhausgasen zu reduzieren. So soll das Voranschreiten des
Klimawandels verlangsamt werden. Drei Aspekte stehen dabei im
Vordergrund:
- Ersatz fossiler Brennstoffe durch erneuerbare Energieträger, wie Sonne, Wind, Geothermie
- Steigerung der Energieeffizienz
- Verringerung des Energieverbrauchs, etwa durch Gebäudemodernisierung oder klimafreundliche Mobilität.
Mit den Folgen des Klimawandels umgehen
Bei der Klimafolgenanpassung geht es um den Umgang mit nicht mehr
abwendbaren Folgen des Klimawandels. Dies bedeutet zum Beispiel:
- Hitze- und Sonnenschutz: Schutz vor Überhitzung durch Gebäudeausrichtung, helle Oberflächen, bauliche Maßnahmen wie Vordächer, Wärmedämmung und Verschattungsanlagen
- Wassermanagement (Starkregen/Hochwasser): Versiegelung reduzieren bzw. entsiegeln, Regenwasser in Zisternen sammeln, Rückhalteflächen schaffen, Rückstauschutz einbauen
- Grüne Infrastruktur: Fassaden- und Dachbegrünung zur Kühlung, Wasserspeicherung und natürlichen Verschattung
- Bestandssanierung: Fokus energetischer Sanierungsmaßnahmen zur besseren Klimaanpassung
- Nachhaltige Stadtentwicklung: Bauleitplanung und Verstetigung der Maßnahmen.
Zwei Seiten einer Medaille
Es gibt kein "Entweder-Oder" von Klimaschutz und Klimaanpassung.
Beide Handlungsfelder sind wichtig für eine lebenswerte Zukunft und
sollten gemeinsam betrachtet werden. Diesem Grundsatz folgt die
Energieagentur Ebersberg-München in ihren Beratungen. Ganz gleich, wo
Sie im Prozess stehen: Wir beraten und begleiten Kommunen sowohl zu Klimaschutz und erneuerbaren Energien als auch
zu Fragen der Klimaanpassung.